Grüß Gott und ein herzliches Willkommen

auf der Homepage der

Evangelischen Kirchengemeinde Traben-Trarbach!

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Markus 15, 20b-41

Und sie führten ihn hinaus, dass sie ihn kreuzigten. Und zwangen einen, der vorüberging, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater des Alexander und des Rufus, dass er ihm das Kreuz trage. Und sie brachten ihn zu der Stätte Golgatha, das heißt übersetzt: Schädelstätte. Und sie gaben ihm Myrrhe im Wein zu trinken; aber er nahm's nicht. Und sie kreuzigten ihn. Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum, wer was bekommen sollte. Und es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. Und es stand geschrieben, welche Schuld man ihm gab, nämlich: Der König der Juden. Und sie kreuzigten mit ihm zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken. Und die vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Ha, der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, 30 hilf dir nun selber und steig herab vom Kreuz! Desgleichen verspotteten ihn auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Er hat andern geholfen und kann sich selber nicht helfen. Der Christus, der König von Israel, er steige nun vom Kreuz, damit wir sehen und glauben. Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn auch. Und zur sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Und einige, die dabeistanden, als sie das hörten, sprachen sie: Siehe, er ruft den Elia. Da lief einer und füllte einen Schwamm mit Essig, steckte ihn auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach: Halt, lasst uns sehen, ob Elia komme und ihn herabnehme! Aber Jesus schrie laut und verschied. Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus. Der Hauptmann aber, der dabeistand, ihm gegenüber, und sah, dass er so verschied, sprach: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen! Und es waren auch Frauen da, die von ferne zuschauten, unter ihnen Maria Magdalena und Maria, die Mutter Jakobus des Kleinen und des Joses, und Salome, die ihm nachgefolgt waren, als er in Galiläa war, und ihm gedient hatten, und viele andere Frauen, die mit ihm hinauf nach Jerusalem gegangen waren.

 

 

 KARFREITAG

Corona, das ist auch Zeit, Zeit, die man sich an anderen Tagen so oft wünscht.

Zeit für einen Waldspaziergang, wenn der Morgen noch die Frische der Nacht atmet. Es ist diese ganz besondere Stimmung zwischen Ruhe und Erwachen, in die ich eintauche. Noch bevor ich sie entdecke, haben sie mich längst ausgemacht: Zwei Rehe, sie ruhen noch in ihrer Schlafkuhle auf dem Waldboden. Vier Augen begleiten mich aufmerksam. Gleichmäßig bewegen sich ihre Köpfe mit jedem meiner Schritte, fast als seien sie fest mit meinen Beinen verbunden. Wir kommen uns immer näher, sie rühren sich nicht. Ich weiß, bliebe ich jetzt stehen, ergriffen sie sofort die Flucht. Darum gehe ich ruhig weiter. Sechs Augen blicken sich an, ein Paar lächelt, vielleicht auch drei Paar.

Offenbar tragen diese Tiere eine uralte Erfahrung des Lebens in sich: Solange sich alles bewegt, so wie immer, droht keine Gefahr. Doch vorsicht dann, wenn auf einmal etwas langsamer wird, stehen bleibt.

Unberechenbar, was daraus geschehen kann. Eine ganz unsichere Lage. Höchste Vorsicht ist dann geboten, besser noch Flucht.

Eine uralte Erfahrung des Lebens. Ob sie in uns Menschen nicht ganauso tief gründet wie in unseren Mitgeschöpfen, den Tieren?

Was sich so zuverlässig und vertraut bewegte, dass es uns vorkam, als sei es immer schon so gewesen und könne sich nie ändern, steht plötzlich still: die Arbeit in so vielen Betrieben, die Weltwirtschaft, der Schulbetrieb, in einer Weise der ganze Allag, gefühlt die halbe Welt. Ein Stillstand, der uns sehr unruhig macht, manchmal beängstigt. Zeit, in der wir alle auch angespannt sind, unsicher, uns vieler Gefahren bewußt. Verständlich, dass diese Spannung wirkt, in viele Bereiche unseres

Lebens hinein. Manche Menschen sind niedergeschlagen. In Familien eskalieren Streitigkeiten. Das Alleinsein kann zur Probe werden. Wohin mit all dem, das man auf einmal mit keinem teilen kann?


Alles steht still. Vorsicht! Unberechenbar, was daraus werden wird!

Eine uralte Erfahrung des Lebens.

Wir spüren, wie tief verwoben wir in diese uralten Erfahrungen sind, die das Leben bis heute bewahrt hat.

Sind wir ehrlich, müssen wir uns eingestehen, wir sind nicht so frei, so souverän, so unabhängig wie wir noch vor gar nicht langer Zeit dachten.

Karfreitag, Jesu Kreuzigung, für seine Jüngerinnen und Jünger der absolute Stillstand all dessen, was sie bis dahin glaubten und hofften, was ihnen Selbstbewußtsein und Stärke gab, Lebensmut und Durchhaltevermögen schenkte, sie in Momenten träumen

ließ von einer wundervollen Zukunft.

Als Jesus starb , war es, als bliebe die ganze Welt stehen.

Die Bibel greift zu den äußersten Bildern, um uns die tiefe Erschütterung dieser Stunden auch nur einen Hauch empfinden zu lassen: Die Sonne steht still, Dunkelheit bricht über die Welt herein, die Menschen um Jesus fliehen und verstecken sich.

In diesen Momenten hätten diese erschütterten Menschen uns keine einzige Antwort auf ihre verzweifelten Fragen gegelaubt:

"Ist das das Ende?"

Nein!

"Was kan jetzt noch Gutes geschehen?"

So viel!

"Gott muss uns alle verlassen haben!"

Nein, er war Euch nie näher!

"Werden wir die Sonne nach all dieser Angst und Dunkelheit je wieder sehen?"

Ja, schon bald! Viel früher als ihr jetzt denkt wird ein neuer Morgen die Erde berühren!

Und das Leben wird wieder erwachen, die Welt sich wieder bewegen und es wird zwischen

Himmel und Erde etwas geschehen sein, das all Eure Träume übersteigt!

J.-W.H.



DIETRICH  BONHOEFFER

In diesen Tagen, genau am 09. April 1945, wurde Dietrich Bonhoeffer im

Konzentrationslager Flossenbürg gehängt. Er war Teil der Widerstandsbewegung "20. Juli". Nach dem gescheiterten Attentat wurde auch er, wie Hunderte andere, hingerichtet. Ein Justizmord.

Kurz vor seiner Inhaftierung im April 1943 verlobt er sich mit der  siebzehn Jahre jüngeren Maria von Wedemeyer . Neben seinem Glauben, seinem Vertrauen in Gott, seinem Halt, den Familie und

Freude ihm schenken, ist es vor allem seine Liebe zu ihr, die ihn diese schwere Zeit standhalten läßt. Einmal im Monat darf Maria ihn im Gefängnis in Berlin Tegel besuchen. Dazwischen schreiben sie sich Briefe, lange, bewegende Briefe voller Zärtlichkeit, Sehnsucht und Liebe. In einem schreibt Dietrich:

" Wie macht Gott unsere Pläne immer wieder zunichte, aber doch nur, um seine besseren Pläne mit uns durchzusetzen. Kannst Du das glauben? Lass es uns doch glauben, meine geliebte Maria."(16.04.1944)

Bisher haben diese Worte meine Gedanken beim Lesen nieunterbrochen. Jetzt schon. Es zerbrechen so viele Leben in dieser Zeit und noch viel mehr Pläne, Lebenspläne, Geschäftspläne, existentielle Grundlagen, Träume. Vielen Menschen muß es vorkommen, als mache Gott, das Leben, das Schicksal kleine und große Pläne zunichte. Niemandem würde ich sagen, das geschieht, weil Gott "seine besseren Pläne mit uns durchsetzen" will. Wie vermessen und zynisch wäre das. Und doch hoffe ich, dass dieser Gedanke Bonhoeffers sich uns in manchen Momenten schenkt. Dass wir uns ab und zu auch fragen, gibt es vielleicht wirklich noch einen besseren

Plan zu dem, wie wir bisher gelebt, gewirtschaftet, geplant haben?

Eine Woche später schreibt Dietrich an Maria:

"Dann können wir uns auf Gott verlassen - wie schön ist doch dieses Wort "sich verlassen", sich-selbst-lassen, um auf Gott gegründet zu sein...dann kann ja auch unserer Zukunft nur gut sein."

Mitten in diesen bedrückenden Wochen erleben wir so viel Gutes, ja, Wunderbares. Der oft so fixierte Blick auf uns selbst löst sich. Wir sehen von uns selbst ab und schauen auf andere. Statt Stärken immer mehr zu otimieren, blicken wir rücksichtsvoll auf die Schwächen, die Schwächsten unter uns. Menschen "lassen-sich-selbst" und finden zu anderen. Wunder-bar ist das deshalb, weil Menschen das allein aus sich heraus tun, weil sie spüren, wir verlieren uns immer mehr, wenn wir nur auf uns selbst blicken. Doch wir gewinnen uns zurück, finden uns wieder, wenn wir "von-uns-lassen." Eine wunderbare Erfahrung und Entdeckung in dieser bewegten Zeit. Ob darin nicht der Anfang eines "besseren Plans" Gottes für unser Leben liegen könnte?


Besuchen Sie in diesen Tagen doch unser großes, rotes

CORONA - KREUZ vor der Peterskirche in Traben. Dort finden Sie Texte und Gebete von Dietrich Bonhoeffer zum Mitnehmen.

Sie können dort auch Ihre Bitten, Sorgen und Ängste dem Kreuz anvertrauen, dem Kreuz Christi.

 

Zwei Texte Bonhoeffers finden Sie schon hier:

 

   

Von guten Mächten

 

Von guten Mächten treu und still umgeben,

behütet und getröstet wunderbar,

so will ich diese Tage mit euch leben

und mit euch gehen in ein neues Jahr.

 

Noch will das alte unsre Herzen quälen,

noch drückt uns böser Tage schwere Last.

Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen

das Heil, für das du uns geschaffen hast.

 

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern

des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,

so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern

aus deiner guten und geliebten Hand.

 

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken

an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,

dann wolln wir des Vergangenen gedenken,

und dann gehört dir unser Leben ganz.

 

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,

die du in unsre Dunkelheit gebracht,

führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.

Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

 

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,

so lass uns hören jenen vollen Klang

der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,

all deiner Kinder hohen Lobgesang.

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 

 

Vertrauen

 

Ich glaube,

dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,

Gutes entstehen lassen kann und will.

Dafür braucht er Menschen,

die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

 

Ich glaube,

dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen.

Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.

In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

 

Ich glaube,

dass Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern
dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.



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HILFE BEIM EINKAUF

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Schwestern und Brüder,

diese Wochen stellen unser Leben vor ganz neue Herausforderungen.

Doch Sie führen uns auch als Mitmenschen ganz neu zusammen.

Dasein für einander, ganz konkret, war wohl selten so wichtig und

für immer Menschen so selbstverständlich wie in diesen Tagen.

Das ist eine wunderbare Erfahrung mitten in aller Unsicherheit.

In unserer Stadt leben viele ältere Menschen, oft allein.

Sie sollten ganz besonders den Kontakt zu Menschengruppen meiden.

Darum brauchen sie Hilfe, um ihre nötigen Einkäufe zu erledigen.

Lasst uns ein kleines soziales Netzwerk für diese Menschen aufbauen.

Meine Bitte an alle, die nicht zu den gefährdeten Personen gehören:

Machen sie mit und geben Sie ein bisschen Ihrer Zeit

für diese Menschen.

Wir starten eine Initiative, die Einkäufe

für ältere und gefährdete Menschen erledigt.

Menschen, die Hilfe brauchen und helfen möchten

melden sich bitte:

 

- in unserem Gemeindebüro, Tel.: 6250, e-mail: traben-trarbach@ekir.de

- im Pfarrhaus Trarbach, Tel.: 1566, e-mail: henrich.trarbach@t-online.de

Lasst uns in diesen Tagen wieder lernen, füreinander Mensch zu sein!

J.-W. Henrich, ev. Pfr.

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Gottesdienste finden bis auf Weiteres nicht statt.
Alle kirchlichen Veranstaltungen sind abgesagt


Liebe Schwestern und Brüder,

"wachet und betet" (Mk 14, 38a), legt Jesus seinen Jüngern in Gethsemane ans Herz. Es gibt Momente, in denen man nur noch das tun kann, wach, wachsam sein und beten. Gleichzeitig kann dieses Wenige das Größte sein, auch in schweren Zeiten wach zu bleiben für einander, wachsam für die Not und das Glück und - beten. Diese Gethsemanestunde in all ihrer Angst und Unsicherheit, ihren Fragen, was wird alles geschehen, ich spüre, wie nah sie dem kommt, was ich im Moment empfinde.

Unser Leben ist in so Vielem ganz reduziert, auch in unseren Kirchen. Die Situation gebietet es, in diesen Wochen keine Gottesdienste in unseren Kirchen zu feiern. Doch beten, das dürfen, können und das sollten wir, für die ganze Welt und für uns selbst.

Es ist eine ÖKUMENISCHE EINLADUNG, gemeinsam zu beten.

Jeden Abend um 19.30 Uhr und jeden Sonntagmorgen um 10.00 Uhr werden die Glocken unserer Kirche läuten. Sie erinnern und laden uns ein, dort wo wir gerade sind, allein oder im kleinen Kreis, still, flüsternd oder laut zu beten und zu wissen, zu spüren, mit mir beten viele andere. Das verbindet uns, auch, wenn wir uns nicht sehen. Wir können dieses stille ökumenische Beten persönlich vertiefen, indem wir in dieser Zeit eine Kerze ins Fenster stellen. Sie steht für beides, unsere Verbundenheit mit allen Menschen,

allen Ländern im Leid von Corona und unseren Blick auf Christus, der über die Angst seiner Jünger dieses wunderbare Wort  legt: "Ich lebe, und ihr sollt auch leben." (Joh. 14, 19)

Natürlich sind wir als SeelsorgerInnen weiterhin und besonders jetzt für Sie da! Sie erreichen uns unter den bekannten Nummern und Verbindungen.

Bitte rufen Sie an, wenn wir für Sie da sein können.

J.-W.Henrich, ev. Pfr. , für die Kirchengemeinden Traben-Trarbach und Wolf


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UNBERÜHRTER  HIMMEL

wie schnell könnte man diese beiden Worte ganz falsch verstehen, so,

als sei Gott unberührt von all dem, was wir im Moment erleben.

Unberührt von unserer Unsicherheit und Angst, unseren Sorgen um

liebe Menschen, unserer Isolation, die manche sehr einsam macht.

Nein, Gott ist kein unberührter Gott.

Gott ist ein bewegter Gott. Bewegt vom Leben seiner Erde, von Glück und Not seiner Menschenkinder, von der Freude und dem Leiden seiner Kreatur. Bewegt auch von unseren Gebeten. Nur zu einem Gott, der sich bewegen lässt, der bewegt ist, kann man beten.

Unberührt ist der Himmel im Moment auf andere Weise.

Kein Flugzeug zieht dort seine weiß-grauen Spuren.

An diesen ersten schönen Frühlingstagen ist der Himmel unberührt blau.

Kein Wölkchen. Vor allem keine Spur von uns Menschen.

Himmel ist Himmel. Erde ist Erde.

Viele Menschen beginnen nachzudenken, was diese Zeit, die wir durchleben, bedeuten könnte.

Vielleicht, dass wir Menschen wieder lernen, manches unberührt zu lassen. Nicht überall unsere Spuren hinterlassen, nicht allem unseren Stempel aufdrücken.

Vielleicht, dass  wir lernen, etwas zu  bewundern, ohne es zu vereinnahmen. Schönes genießen, ohne es besitzen zu müssen.

Neben der Faszination für unsere Möglichkeiten, wieder ein Gespür für unsere Grenzen bekommen.

Grenzen zu akzeptieren, das hat zu tun mit Respekt vor dem anderen, mit Achtung und mit Demut im Blick auf sich selbst. Heilsame Grenzen.

Unberührter Himmel und ein von allem sehr berührter Gott.

J.-W. Henrich


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Liebe Gemeindeglieder!

 


Was machen wir bei Beerdigungen?
Beerdigungen werden weiterhin  stattfinden, aber in engsten Familienkreis und nur noch im Freien, das heißt nicht in den Kirchen,nicht in den Trauerhallen, sondern direkt am Grab. Die Empfehlungen unserer Landeskirche lautet dazu: maximal 10 Personen.
Es ist schwer, wenn nicht alle, die es gerne wollen, beim Abschied dabei sein können, aber es geht im Moment einfach nicht anders. Im Falle einer Beerdigung klären wir das mit den Angehörigen im Trauergespräch direkt.
Bei weiteren Fragen rufen Sie uns an oder schreiben eine Email.

 

 


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Aufbau eines BESUCHSKREISES  in Traben-Trarbach

 


"Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,  dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt".

So heißt es in einem Lied, das viele Menschen gern im Gottesdienst singen. Was man gibt, bekommt man oft mehrfach zurück, und wo man sich einem Menschen von Herzen zuwendet, da kann  es geschehen, dass Gott sich uns für einen Moment schenkt.
Erfahrungen, die ich im seelsorglichen Kontakt mit Menschen oft mache und mich manchmal frage, wer hat jetzt eigentlich wen gestärkt und geröstet. Leben für eine Stunde teilen, einen Menschen besuchen, zuhören, einfach da sein und manchmal erleben, wie nah Gott in solchen Begegnungen ist, es sind ganz besondere Momente im Leben von Menschen und im Leben einer Kirchengemeinde.

In den nächsten Wochen möchten wir einen Besuchsdienst in unserer Kirchengemeinde aufbauen. Wir sehen in den Besuchen vorwiegend älterer Menschen eine ganz wesentliche  Aufgabe unseres gemeindlichen Lebens. Miteinander werden wir uns auf den Dienst vorbereiten und werden in regelmäßigem Austausch bleiben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Menschen sich für diese verantwortungsvolle und schöne Arbeit fänden. Ich möchte Ihnen dazu Mut machen. Auch wenn Sie noch unentschieden sind, Fragen haben, Zweifel, rufen Sie mich doch einfach an:
Tel.: 06541/1566.
Ich weiß, es ist eine Aufgabe, die Leben sehr bereichern kann, auf beiden Seiten, im Geben und Nehmen.
J.-W. Henrich, Pfarrer

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GOLD-UND DIAMANTKONFIRMATION IN TRABEN-TRARBACH

 

Am Sonntag Rogate, 17. Mai 2020, 10.00 Uhr, Peterskirche, Traben, feiern wir das große Jubiläum der Goldenen (50 Jahre) und der Diamantenen (60Jahre) Konfirmation.
Sollte Ihre Konfirmation noch länger zurückliegen (70 Jahre oder mehr), so sind Sieherzlich eingeladen, dieses besonderen Tages in Ihrem Leben in unserem Gottesdienst festlich zu gedenken. Auch Gemeindeglieder, die damals nicht hier konfirmiert wurden, sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich möglichst früh in unserem Gemeindebüro an, damit wir alles für einen festlichen Gottesdienst vorbereiten können.

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Gemeindebrief  Berg und Tal


Hier finden Sie unseren neuen Gemeindebrief
einfach nur anklicken


 



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* Bis auf weiteres kein Konfirmanden- und Katechumenenunterricht *

 



 

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Nächster Kindergottesdienst:

(jeweils um 11.00 Uhr im Pfarrhaus Trarbach)

 



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BIBELLESEN - nicht nur für Traben-Trarbacher


Fast jeder von uns hat eine Bibel im Schrank und vielleicht auch auf dem Nachttisch liegen.

Einige blättern auch darin und lesen hin und wieder ein paar Verse oder Kapitel... aber die Bibel ist einfach kein Roman, den man mal so eben durchlesen kann...

So hat sich bei uns in der Gemeinde ein kleiner Kreis gefunden, der sich einmal im Monat trifft um gemeinsam die Bibel zu lesen. Es wird immer nur ein kleines Stück gelesen und dann gemeinsam darüber gesprochen. Dies sind keine hochtrabenden Diskussionen oder ein Austausch von Fachwissen.

Jeder trägt etwas mit seinen persönlichen Erfahrungen und Gedanken dazu bei - Und doch passiert immer etwas sehr bewundernswertes: In der Gemeinschaft erschließen sich die Texte auf eine ganz andere Art und es fällt viel „leichter“ die Bibel zu lesen.


So laden wir Sie herzlich ein daran teilzunehmen und freuen

uns über jeden Mitlesenden!

 

Die nächsten Treffen um 20.00 Uhr im Heinrich-Held-Haus


Evtl. 05. Mai


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Der nächste Konfirmandentag bei Frau Pfr.`in Keim:




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Der nächste KU-TAG bei Herrn Pfr. Henrich:



 

 

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Der nächste Termin Mütterkreis:

 

 

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Nächster Termin "Cafe Lebensreise"


 Nächster Termin:


"


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Wir brauchen Sie heute

vielleicht brauchen Sie uns morgen!

Unter diesem Motto haben wir in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt

Traben-Trarbach einen ambulanten Besuchsdienst gegründet.

Das Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren der Stadt

Traben-Trarbach und umliegender Gemeinden.

Viele Ältere Menschen leben allein zuHause, sie möchten so lange wie möglich eigenständig bleiben. Familienangehörige fehlen vor Ort oder haben zu wenig Zeit. Auch sind die Zeitfenster des Pflegedienstes sehr knapp bemessen.

Durch regelmäßige Besuche der Ehrenamtlichen wollen wir versuchen, die sozialen Kontakte der Menschen zuerhalten und zu verbessern. Wir haben Zeit für Gespräche, zum Vorlesen, für Spaziergänge, wir wollen ein wenig Abwechslung in den Alltag bringen.

Um dieses Vorhaben verwirklichen zu können, brauchen wir noch einige Mitstreiter. Wenn Sie sich vorstellen können, Zeit für diese Aufgabe übrig zu haben, melden Sie sich bitte!

Aber auch, wenn Sie jemanden wissen, der besucht werden möchte oder sollte.

Kontakte: Diakonie Sozialstation

 Traben-Trarbach, Tel:06541-816705  oder

Edith Josko, Tel: 06541-817879

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Lotsenbüro Ehrenamt in der

Verbandsgemeinde Traben-Trarbach geht an den Start.

Damit soll sowohl Flüchtlings- als auch Nachbarschaftshilfe

organisiert werden.

Inzwischen ist ein Lotsenbüro im Verwaltungsgebäude II der Verbandsgemeinde

in der Brückenstraße eingerichtet worden.

Dieses ist unter der Telefonnummer 06541-708210 erreichbar

Zunächst wird das Büro montags und mittwochs von 10.00-12.00 Uhr geöffnet sein. Außerhalb dieser Öffnungszeiten werden Nachrichten auf einen Anrufbeantworter aufgezeichnet und später bearbeitet. Wir sind für Hilfen vielerlei Art dankbar, ganz gleich, ob jemand seine Mitarbeit anbietet oder Geld spenden möchte.

Spenden-Konten:

Evangelische Kirche: 

Evangelische Kirchengemeinde Traben-Trarbach

IBAN DE71 5605 1790 0011 2309 27, BIC MALADE51SIM

"Flüchtlingshilfe"

Katholische Kirche:

Kirchengemeinde-Verband Mittlere Mosel

IBAN: DE67 5875 1230 0032 3781 01, BIC MALADE51BKS

"Flüchtlingshilfe"

 

Ein engagiertes Team aus dem Projekt "Ich bin dabei"  hat inzwischen mit großem Einsatz dem von der Verbandsgemeinde zur Verfügung gestellten Raum Ecke Schott-/Moselstraße als Flüchtlingstreffpunkt hergerichtet. Hier fehlt es noch an vielerlei Dingen und die evangelische und katholische Kirche haben bereits Ihre Unterstützung zugesagt. Vorab danken wir allen Helferinnen und Helfern für die bisher bereits geleistete Arbeit und Unterstützung

                                      Ihr Team des Lotsenbüros

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 Geburtstag?

Familienfeier?

gewerbliche Veranstaltung?


  Heinrich-Held-Haus

In ruhiger und doch zentraler Lage von Traben befindet sich das  

Heinrich-Held-Haus in der Kirchstraße 79. Es grenzt an den Friedhof und liegt unmittelbar neben der evangelischen Kirche, deren spätromanischer Hauptbau 1491 vollendet wurde. Der evangelischen Kirchengemeinde der Stadt dient es als Gemeindehaus; die verschiedenen Räume können jedoch auch für Feiern oder für Seminare, Vorträge und viele andere Anlässe gemietet und individuell nach den Wünschen der Nutzer gestaltet werden.

Im Jahr 2007 erfuhr das 1957 errichtete Gebäude eine Generalsanierung. Die gesamte Haustechnik – Heizung, Sanitäranlage und Elektroinstallation – wurde erneuert und das Innere des Gebäudes umgestaltet.  

Im Erdgeschoss sind die freundlichen Räume des CVJM, des Gemeindebüros und ein 68 Quadratmeter großer Sitzungsraum.  

Die Toilettenanlagen wurden an zeitgemäße Anforderungen angepasst und zusätzlich durch eine Behindertentoilette ergänzt.  

Im Obergeschoss wurde der 165 Quadratmeter große Saal mit einer um zwei Meter abgehängten wärmegedämmten Akustikdecke ausgestattet. Mit einer mobilen Trennwand lässt er sich teilen:  

Der Raum „Regenbogen“ liegt zur Friedhofsseite und hat zwei Fenster mit herrlichen Ausblicken ins Grüne. Er umfasst 79 Quadratmeter. Der Raum „Arche Noah“ ist 88 Quadratmeter groß und bietet Ausblicke zur Kirchstraße und der Grevenburg. Die Fenster lassen sich mit Jalousien beschatten. Die Küche ist zweckmäßig und nach neuestem Standard eingerichtet. Alle Räume wurden mit neuen Bodenbelägen ausgestattet und haben freundliche Wandanstriche in warmen Farben, die eine heimelige Atmosphäre schaffen. Ein Glanzpunkt ist das bleiverglaste Fenster im Treppenhaus, das biblische Motive zeigt und im Sonnenlicht seine volle Schönheit entfaltet.

 

Geschichte des Hauses

Die evangelische Peterskirche in Traben besaß „seit Menschengedenken“, so schreibt es Ulrich Losemann, kein eigenes Gemeindehaus. Erst Mitte der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts sei der Wunsch nach einem eigenen Zuhause für das Gemeindeleben immer stärker geworden. Doch es fehlte ein Grundstück; das Gelände neben der Kirche gehörte der katholischen Gemeinde. Ein Grundstückstausch machte schließlich den Bau des Gemeindehauses möglich.1957 wurde es eingeweiht, und der damalige Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Heinrich Held, hielt die Festrede und wurde somit zum Namensgeber des Hauses. Es war als Jugend- und Freizeitheim angelegt, später fanden während des Umbaus der Peterskirche dort auch Gottesdienste statt. Heute wird es unter anderem von Gemeindekreisen, der Frauenhilfe, dem CVJM, Vereinen sowie dem Presbyterium genutzt.


       Tarife zur Nutzung der Räume im Heinrich-Held-Haus

Beerdigungen           Großer Saal                               175,00 Euro

                                   Linker Saal,  „Arche Noah“        75,00 Euro

                                   Rechter Saal „Regenbogen“      100,00 Euro


(zuzüglich bei Bedarf entsteht eine Servicepauschale in Höhe von 180,00 Euro für den großen Saal und 150,00 Euro bei der Nutzung eines kleinen Saales)
 

Familienfeiern          Großer Saal                               250,00 Euro

                                   Linker Saal „Arche Noah“       100,00 Euro

                                   Rechter Saal „Regenbogen“     150,00 Euro

 

Öffentliche

Veranstaltungen         Großer Saal                            350,00 Euro

 

Konferenzraum im

Erdgeschoss               Als Tagungsraum                     50,00 Euro

 

Anmerkungen:

-   Die Kaution bei Nutzung beträgt 200,00 € (bar im Voraus).

-   Die Preis verstehen sich incl. Küchenbenutzung und Endreinigung.

-   Es gilt ein einheitlicher Tarif für Sommer und Winter.

-   Der Tagungsraum im EG soll nicht für Feierlichkeiten mit in Verbindung mit Essen    vermietet werden. 

-   Für Partei-Veranstaltungen wird das Haus nicht vermietet.

-   Für Seminar-Veranstaltungen z. B. über mehrere Tage können  

      andere Preise vereinbart werden.


Weitere Informationen erteilen gerne

Frau Reichert, Küsterin Traben,Tel. 06541- 81 11 55

Frau Lauterborn, Gemeindebüro Tel. 06541- 6250

E-Post: traben-trarbach@ekir.de

 

 

In ruhiger, idyllischer Lage liegt das evangelische Gemeindehaus

"Heinrich-Held-Haus", dessen Räumlichkeiten auch für Feierlichkeiten und Veranstaltungen unterschiedlicher gemietet werden können.

Foto: Gerda Knorrn-Belitz

 

 

Geselliger Nachmittag für die Senioren der evangelischen Kirchengemeinde im großen Saal des Heinrich-Held-Hauses.

Foto: Gerda Knorrn-Belitz

 

 

 

 

 



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